20.06.2011

Sonnenlicht als Berufsrisiko: die unterschätzte Gefahr heller Hautkrebs

Besonders betrroffen sind Berufsgruppen wie z.B.  Straßenbauer, Dachdecker, Maurer, Land- und Forstwirte, Winzer, Müllwerker und Seeleute.

Besonders betrroffen sind Berufsgruppen wie z.B. Straßenbauer, Dachdecker, Maurer, Land- und Forstwirte, Winzer, Müllwerker und Seeleute.

Wenngleich der Zusammenhang zwischen Sonnenexposition und dem Hautkrebsrisiko bereits seit Langem belegt ist, wurde im Bereich der beruflichen Hautbelastung durch UV-Strahlen bislang hauptsächlich die künstliche UVC-Strahlung thematisiert. Sprich, das erhöhte Risiko von 2,5 bis 3 Mio. Arbeitnehmern, die regelmäßig im Freien arbeiten (sogenannte Outdoorworker), an benignen und malignen Tumoren zu erkranken, wurde im Bereich der beruflichen Hauterkrankungen bislang vielfach ausgeblendet.

Heller Hautkrebs wird in Kürze als Berufskrankheit anerkannt
Mit der zu erwartenden Anerkennung des hellen Hautkrebses als Berufskrankheit, die derzeit beim ärztlichen Sachverständigenrat zur Begutachtung vorliegt, wird sich die Verantwortung für den UV-Schutz grundlegend ändern. Während bislang der Sonnenschutz in vielen Betrieben als Privatsache der Mitarbeiter angesehen wurde, ergibt sich mit der Aufnahme des „hellen Hautkrebses“ in den Katalog der beruflich bedingten Hauterkrankungen auch eine Veränderung bei der Prophylaxe. Die Umsetzung von adäquaten Schutzmaßnahmen wie Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenschutzmittel bleibt zukünftig nicht mehr dem einzelnen Arbeitnehmer überlassen, sondern wird Bestandteil der PSA. Dementsprechend müssen sich Arbeitsmediziner, Fachkräfte und auch Aufsichtsbeamte der Unfallkassen dieses Themas annehmen.

Wann besteht eine erhöhte Gefährdung durch natürliche UV-Strahlung?
Nach dem heutigen Kenntnisstand sind zumindest für die aktinischen Keratosen und das Plattenepithelkarzinom die kumulative Gesamtdosis der natürlichen UV-Belastung entscheidend. Deshalb sollten prinzipiell allen Mitarbeitern, die nennenswerte Zeit im Freien arbeiten, entsprechende Schutzmittel zur Verfügung gestellt werden. Gemäß des derzeit diskutierten Entwurfs soll der weiße Hautkrebs als Berufskrankheit anerkannt werden, wenn die beruflich bedingte Gesamtexposition eines Outdoorworkers über einen Zeitraum von 10 Jahren der durchschnittlichen Sonnenexposition eines Innenbeschäftigten entspricht, sprich seine rechnerische Gesamtexposition doppelt so hoch ist, wie die eines Innenraumbeschäftigten. Eine im Jahr 2007 abgeschlossene Untersuchung zeigt, dass dies bei nahezu allen Berufsgruppen, die regelmäßig im Freien arbeiten, gegeben ist.

Silikongecoatete Schutzfilter für effektiven UV-Schutz
Aus diesem Grund sollten jeweils Spezialprodukte zum Einsatz kommen. So haben z.B. alle modernen UV-Filter ein Silikon-Coating, damit die Filter nicht verkleben und die Produkte nach dem Auftragen nicht weißeln. Dieses Silikon-Coating bietet demnach für den Schutz vor natürlichen UV-Strahlen erhebliche Vorteile bei Akzeptanz und Wirksamkeit des Produktes.

physio uv30 sun - hocheffektiver Sonnenschutz mit optimiertem UV-Filter
physio uv30 sun ist eine wasserfeste Hautschutzcreme gegen natürliche und künstliche UV-Strahlung mit ausgewogenem LSF UV-B 30 / UV-A 10. Der hohe und beständige Schutz wird durch optimierte UV-Filter mit Silikon-Coating erzielt. Die modernen UV-Filterpigmente mit Silikon-Beschichtung (INCI: Titanium Dioxide, Dimethicone) stabilisieren die Rezeptur und schützen daher effektiv.

physio uv30 sun bietet zudem Schutz vor UV-C-Strahlung. Die eingesetzten Pigmente reflektieren im UV-C-Bereich und decken somit den gesamten UV-Bereich schützend ab.

UV-Strahlung kann Hautkrebs bewirken. Lichtschutzmittel schützen im UV-Bereich und leisten so einen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge.

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